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Das Ökosystem Wasser

sind eine Einheit aus Lebensräumen - den sogenannten Biotopen - und den darin befindlichen Lebensgemeinschaften, den Biozönosen.

Ökosysteme stellen der Wald, der See, die Savanne, das Meer dar. Die Biotope - die Standorte - sind Hecken, Ufer, Wiesen. Die Lebewesen eines solchen Systems ernähren sich voneinander.

Deshalb gilt auch: Je artenreicher das Ökosystem ist, um so stabiler ist es. Menschlicher Einfluss kann leider dieses Gleichgewicht stören. Je stabiler das Ökosystem, desto gesünder der Mensch!

Die Ökosysteme sind global miteinander verknüpft, damit hat die Luft über Peking den gleichen ökologischen Stellenwert wie die über Frankfurt oder Berlin

Die Definition des Begriffes „Ökosystem“ lässt sich, in einfache Worte gefasst, als Bereich beschreiben, in dem Lebewesen und Umwelt wechselseitig zueinander wirken. Beispielhaft am Ökosystem Meer beschrieben umfasst der Begriff sowohl alle Lebewesen und Pflanzen sowie physikalische Voraussetzungen eines Lebensraumes im Zusammenspiel miteinander. Oder anders ausgedrückt alles was zum Meer gehört, geografische Lage, Salzgehalt des Wassers, Fische Pflanzen etc., welche wechselseitig aufeinander wirken und voneinander abhängen werden als Ökosystem bezeichnet.

Störungen der Ökosysteme gehen in der Regel vom Menschen aus. Durch gewollte oder ungewollte Eingriffe in die Natur bringt der Mensch sie aus dem Gleichgewicht. Die Folgen daraus können sowohl auf andere Ökosysteme übergreifen, als auch komplette Systeme zerstören. Dazu gibt es zahllose Beispiele aus der Vergangenheit und Gegenwart.
Auf einige dieser Beispiele wird nachfolgend näher eingegangen, ein Anspruch aus Vollständigkeit lässt sich jedoch bei Weitem daraus nicht ableiten. Näher eingegangen werden soll auf das Meer, die Flüsse, das Grundwasser, der Regen und die Luft. Auch sie stehen selbstverständlich in Abhängigkeit zueinander.

Die Luft, der Mensch sorgt mit seiner Luftverschmutzung dafür das die Ozonschicht, der einzige Schutz vor den Strahlen der Sonne, immer weiter zerstört wird. Das Ergebnis ist globale Erwärmung, die ihrerseits auf alle Ökosysteme negativ einwirkt. Doch damit nicht genug, in Form von saurem Regen reinigt sich die Luft selbsttätig. Das Resultat ist das, überall zu erkennende, Sterben der Wälder. Durch Monokulturen trägt, im Ökosystem Wald, der Mensch zu weiteren Störungen bei. Der Regen fällt natürlich auch auf oft überdüngten Felder und Wiesen.

Die so ausgespülten Stoffe dringen ins Grundwasser ebenso ein, wie in die Flüsse. Dort werden sie von den Tieren und Pflanzen teilweise aufgenommen, die daran entweder sterben können oder die Schadstoffe in die menschliche Nahrungskette einbringen. Zusätzlich belasten Hormone ausschieden mit dem menschlichen Urin das Grundwasser.
Die, an sich betrachtet, segensreiche Antibabypille, gelangt über das Wasser wieder in die menschliche Nahrungskette und kann auf längere Sicht betrachtet zur Sterilität führen. Mit dem Wasser der Flüsse gelangen die Schadstoffe natürlich auch in die Meere. Hier entfalten sie eine nicht minder verheerende Wirkung. Das Ökosystem Meer ist bekanntlich der wichtigste Faktor für die Gewinnung von Sauerstoff. Diese ist natürlich abhängig vom Funktionieren des Ökosystems. Die Algenblüten und das anschließende Absterben der Algen der letzten Jahre führen deutlich vor Augen, dass auch dieses System durch den menschlichen Einfluss erheblich gestört wird. Spätestens, wenn es um die Luft zu Atmen geht sollte der Mensch als denkendes Wesen fähig sein umzulenken. In dem vergleichsweise kleinen Deutschland werden hierzu viele Anstrengungen unternommen.

Das Problem selbst kann von keinem Land im Alleingang gelöst werden. Es ist ein globales Problem und alle Lösungsansätze müssen global verfasst sein. Es macht keinen Sinn in Deutschland ein Auto vom Markt zu verdrängen, weil es die Umwelt belastet. Es macht keinen Sinn, da es anschließend nach Afrika exportiert wird und damit dort weiter die Luft verschmutzt. Gleiches gilt für überalterte Industrieanlangen bis hin in den Hightechbereich der Atomkraftwerke.
Der ökologische Sinn Atomkraftwerke langfristig abzuschalten ist in Deutschland sowohl durch die Unfallgefahr, als auch das Problem des Abfalls gegeben. Trotzdem darf es aus wirtschaftlichen Erwägungen, die letztlich Einfluss auf das Geschehen in der Welt bedeuten, kein Alleingang sein.

Auch die Entwicklung in anderen Industriestaaten muss global beeinflusst werden. Japan, als Erdbebengebiet, baut ein AKW nach dem Nächsten. Alle sind volksberuhigend selbstverständlich sicher, sicher bis zum ersten Supergau im Nachgang zu einem Erdbeben oder einer Riesenwelle, da sie natürlich zur besseren Wirtschaftlichkeit in Küstennähe gebaut wurden. Die Ökosysteme der Welt sind miteinander verknüpft. Die Lösungsansätze müssen ebenso global sein.

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