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Das Ökosystem Wald

ist in verschiedenen Schichten aufgebaut. Dazu zählen Kraut- und Moosschichten sowie Strauch- und Baumschichten. Diese teilen sich den Bodenraum und entziehen sich das benötige Wasser und Nährsalze aus ihm. Birke, Eiche und Kiefer, sogenannte Lichtbäume, benötigen viel Licht. Sie beschatten andere Bäume, wie Tanne und Fichte sogenannte Schattenbäume, die für ihre Entwicklungszeit keine Sonne vertragen. Lederblümchen, Buschwindröschen und Lungenkraut blühen in einer Zeit, in der die Bäume noch kahl sind. So gelangen Licht, Insekten und Wind an den Waldboden.

Der Wald, welcher nicht nur für die Holzgewinnung und Produktion wichtig ist, dient dem biologischen Zusammenspiel einer Landschaft. Das Wurzelgeflecht hält den Waldboden fest zusammen, sodass der Boden nicht weggeschwemmt wird. 1 Kubikmeter Waldboden kann bis zu 200 Liter Wasser speichern. Dieses gespeicherte Wasser gelangt, gefiltert durch den Waldboden, in das Grundwasser. Hieraus kann Trinkwasser gewonnen werden.

Das Ökosystem Regenwald hat eine alljährliche Temperatur von etwa 28 Grad Celsius. Typisch für dieses Ökosystem sind die intensiven Regenzeiten, die im Herbst und Frühjahr stattfinden, die für ein feuchtes Klima sorgen. Eine große Menge an Niederschlag verdunstet schnell, da das Blattwerk es für seine Vegetation aufnimmt.

Die Temperatur des Regenwaldes ändert sich nur geringfügig während der Jahreszeiten. In den wärmsten Monaten beträgt die Tageshöchsttemperatur zwischen 28 und 31 Grad Celsius. In den kühleren Monat beläuft sich die Temperatur auf 24 Grad Celsius. Die Tageshöchst Temperatur und die nächtliche Tiefsttemperatur weisen einen Unterschied von 5 bis 10 Grad Celsius auf. Bei zunehmender Sonneneinstrahlung erwärmen sich der Boden und die Luft rasch, sodass das verdunstete Regenwasser als feucht-schwüle Luft nach oben steigt und sich dort zu dichten Wolken sammelt.
Diese geballten Wolken regnen meistens nachmittags oder nachts aus, allerdings nicht zwangsläufig über jedem Gebiet.

Das Ökosystem Wasser ist eine Grundvoraussetzung für Organismen zum Überleben. Wasser wird ständig von Wassertieren und Wasserpflanzen als Lebensraum genutzt. Sporen und Samen können bei einem eingeschränkten Stoffwechsel längere Zeit ohne Wasser überleben. Zusätzlich dient Wasser Organismen als Transportmittel für Stoffwechselprodukte. Zudem ist Wasser eine Voraussetzung für den Tugordruck, der Druck der durch den Zellsaft auf die Zellwand ausgeübt wird. Verschiedenartige Niederschläge wie Regen, Schnee oder Nebel, sowie die verschiedenen Jahreszeiten und die örtliche Lage haben Einfluss auf die Pflanzendecke der Erde. Flechten und Pilzen reagiere ähnlich wie Pflanzen. Der Wasserhaushalt der Zellen kann von eigenfeuchten Pflanzen reguliert werden.
So nehmen diese Pflanzen das Wasser über die eigenen Wurzeln auf. Pflanzen haben sich im Laufe der Zeit so entwickelt, dass die Wurzelsysteme insbesondere Tiefwurzler, das meist bis zu 30 Meter tief liegende Grundwasser mit ihren Wurzeln zu erreichen. Die in den feuchten Standorten liegenden Flachwurzler entnehmen ihr Wasser aus oberen Erdschichten auf.

Der Wasserhaushalt wird durch den Wald beeinflusst. Sodass ein Großteil an Regenwasser, an Sträuchern und Bäumen, verdunstet. Oberirdisch fließt nur ein kleiner Teil Wasser ab, der restliche Teil sickert in den Waldboden, wo es gespeichert wird. Dieser Teil gelangt ganz langsam und gefiltert zum Grundwasser. Der Teil, der an Wasser verdunstet, wird der Erde als Regen oder Tau wieder zugeführt.

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